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Raumstation MIR
Das Ende der MIR
Kurz vor 7 Uhr werden die ersten verglühenden Teile der Raumstation MIR am Himmel entdeckt.
Die Trümmer, die von den Fidschi-Inseln als ein Bündel pfeilschneller Sternschnuppen zu sehen waren, schlugen in einem Seegebiet mit dem Zentrum bei 40 Grad südlicher Breite und 160 Grad westlicher Länge ein. "Wir haben bei keinem Schritt, bei keinem Millimeter einen Fehler gemacht", sagte Koptew.
Raumstation MIR mit US-Shuttle gekoppelt. Modelle von Revell M 1:144
Chronologie des kontrollierten Absturz der MIR im Südpazifik   In den frühen Morgenstunden des 23. März 2001 wurde die MIR mit drei Bremsschüben zum kontrollierten Wiedereintritt in die Atmosphäre gebracht, um das anvisierte Zielgebiet im Südpazifik zu erreichen. Beim ersten Abbremsmanöver gegen 1:30 MEZ konnte die Station auf Höhen von 187,9 Kilometer im Perigäum - dem erdnächsten Punkt - bzw. 213,6 Kilometer im Apogäum gebracht werden. Das zweite Manöver brachte die Station dann auf Höhen von 218 bzw. 158 Kilometer. Mit den beiden Manövern konnte wie geplant eine hoch elliptische Bahn erreicht werden, deren erdnächster Punkt bereits über dem Wiedereintrittsbereich dem Südpazifik lag. Das dritte Bremsmanöver wurde um 6.07 Uhr MEZ bei einer Bahnhöhe von 215 Kilometer gestartet. Durch dieses Manöver wurde die Station auf eine Höhe von 160 Kilometer abgesenkt und der Kurs Richtung Südpazifik direkt eingeschlagen. Zum "Splashdown" der MIR-Trümmer im Südpazifik kam es schließlich gegen 07.00 Uhr MEZ. Nach dem Absturz erschien auf der Kontrolleinwand im Flugleitzentrum die Aufschrift: "Der 15-jährige Flug der Mir ist beendet." Dann erlosch der Schirm. Die Mir flog seit ihrem Start genau 86 331 Runden um den Erdball. Ihr Absturz war in der Nacht pünktlich um 1.32 Uhr MEZ mit dem ersten Bremsschub eingeleitet worden. Während des Überfluges über Russland wurden Live-Bilder aus der Mir übertragen. Sie zeigten, dass die ausgediente Station das Manöver gut verkraftet hatte. Es folgte ein zweiter Bremsimpuls der Antriebsraketen der angedockten Progress-Raumkapsel um 3.00 Uhr MEZ. Beide Bremsmanöver dauerten jeweils etwas über 20 Minuten.  
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Am Strand beobachten einige Menschen am Morgen des 23. März den Absturz der Raumstation MIR.
Das MIR WC
Wir sind stolzer Besitzer eines original MIR WC`s aus den 1:1 Modell der Mir im Sternenstädtchen in Moskau.
Das erste, was Astronauten tun, wenn sie die Toilette betreten haben, ist, sich auf selbiger anzuschnallen – täten sie das nicht, würden sie langsam aber sicher abdriften. Anstelle einer Wasserspülung verfügt die Toilette über ein Absaugrohr, das die Fäkalien nach unten in eine Auffangvorrichtung abführt. Die Feststoffe werden gepresst und bis zur späteren Entsorgung gelagert, während Urin separat aufgefangen und wiederaufbereitet wird. Der komplett gereinigte und desinfizierte Urin wird aufbereitet und daraus unter anderem Brauchwasser für die Crew gewonnen.
Das WC im geöffneten Zustand. Der gelbe Trichter, jedes Besatzungsmitglied hat natürlich seinen eigenen durch Farben gekennzeichneten ist die Öffnung für den Urin Abfluss.  Für Frauen gibt es eine eigens geformte ovale Trichter Öffnung zum aufstecken. Durch das größere Loch sieht man in den Auffangbehälter für die festen Stoffe.
Das Trainings "MIR-WC" eingebaut im 1:1 Modell. In den weißen Säckchen die hinter dem WC angebracht sind befinden sich Trichter, Hygienematerial und Feuchttücher für die Besatzungsmitglieder. Hier am Bild links sieht man die Leitungen für den Urinabfluß, sowie Leitungen für den Sauger und Druckluft.
Roter Pfeil Bild oben links: Ein Schalt Panel des MIR PC`s inkl. Bildschirm im 1:1 Modell der Mir im Sternenstädtchen. Auf der rechten Seite gab es noch ein selbes Modell, (event. Reserve PC?) dieses Panel ist am Foto durch eine graue Abdeckung geschützt.
Ventilator der Mir Station. Diese Ventilatoren sorgten für die Frischluftumwälzung an Bord. Das Foto zeigt den Hauptteil des Ventilator`s, also Motor, Gehäuse und Ventilatorenschaufeln. Es fehlen an den Enden die jeweiligen Anschlüsse, z.B. für Luftschlauch, Schutzgitter oder Gitterabdeckung. Diese Teile stammen aus dem 1:1 Modell der Mir im Sternenstädtchen bei Moskau. An Bord der Mir wurden viele dieser Ventilatoren verwendet was den Geräuschpegel in den einzelnen Modulen an die 70 dB ansteigen lies, besonderes wenn die Lager der Ventilatoren älter wurden.
Links: Der original Überschuh des Orlan Raumanzuges mit Autogramm von Kosmonauten Anatoly Solovyov. Rechts: Der original Orlan Raumhandschuh, (Typ: Orlan 8K) mit einen Handspiegel. (Spiegel geflogen auf Sojus TM-16) Am Spiegelband ist die Unterschrift von Alexander Poleshuk, MIR 13, Sojus TM16 zu lesen.
In unserer Sammlung befindet sich auch original Bordwerkzeug aus der Zeit der Raumstation MIR, wie hier ein Hammer. Ein geflogenes “Nametag” von Yuri Gidzenko, schön zu sehen die beiden Bordstempel der MIR.
Mit Sojus TM 8 zur Mir geflogenes Seidentuch mit der original Unterschrift von ALEXANDER VIKTORENKO, dem fünfeckigen Bordstempel der Mir und den achteckigen Bordstempel des Orbitalkomplexes. Nur 100 Stück flogen davon zur Raumstation MIR.
Links: Geflogener Französischer Wimpel der Mission “Aragatz” Sojus TM-7. Erster Flug eines Französischen Kosmonauten zur Raumstation MIR. (Jean-Loup Chrétien) Aufgeschlagen wurden auf dem Wimpel der achteckige Bordstempel der Raumstation MIR in blau, und der Französische Bordstempel in Schwarz. Start von Sojus TM-7 war am 26.11.1988, die Landung mit Jean-Loup Chrétien erfolgte am 21.12.1988 mit der Sojus TM-6 Kapsel. Der Wimpel befand sich für 25 Tage an Bord der Raumstation MIR. Rechts: Arbeitsplan der MIR EO-16 Crew. Aufgeschlagen wurden links oben die beiden MIR Bordstempel in schwarz, der Tagesbordstempel mit dem Datum 03.07.94 ( Kopplung der Sojus TM-19 Crew an MIR), im linken unteren Eck nochmals der MIR Tagesbordstempel mit dem Datum 06.10.94 (Stempel ganz links) Kopplung von Sojus TM-20 an die Raumstation MIR, sowie daneben 04.11.94 (Landung von Sojus TM-19). Unterschrieben hat den Arbeitsplan Juri Malentschenko mit den Worten  „Kommandant Expedition EO-16 Juri Malentschenko“. Der Arbeitsplan befand sich für 126 Tage an Bord der MIR
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Raumstation MIR
Bauphase 1987
Bauphase 1991
Bauphase 1995
Bauphase 1996
Grafik der Raumstation MIR bei der letzten Bauphase. Die Raumstation bestand zu diesen Zeitpunkt aus 6 Modulen plus ein Kopplungssystem für die US-Space Shuttles. Am Ende hatte sie eine Grösse von ca. 30x30x Meter und ein Masse von ca. 130 Tonnen. Aufbau des Basismoduls  
Mir Mir